
Wenn Sie Trades von einem MetaTrader-Konto auf ein anderes kopieren, kopieren Sie Einstieg, Ausstieg, Lotgröße und Richtung. Den Rollover kopieren Sie nicht. Swap und Kommission bucht jeder Broker selbst, nach seinen eigenen Sätzen, zu seiner eigenen Serverzeit und an seinem eigenen Triple-Swap-Tag. Genau deshalb zeigen Master- und Kundenkonto nach ein paar Nächten unterschiedliche Ergebnisse, obwohl die Trades identisch sind. Dieser Artikel erklärt, woher die Abweichung kommt, wie Sie sie vorab beziffern und wie Sie Ihre Konten so aufsetzen, dass sie klein bleibt.
TL;DR
- Ein Trade Copier überträgt Positionen, nicht die Übernachtkosten. Swap und Kommission entstehen auf jedem Konto neu, beim jeweiligen Broker.
- Swap-Sätze, Swap-Modus, Rollover-Uhrzeit und der Tag des dreifachen Swaps sind Broker-Einstellungen. Sie finden sie im Fenster „Spezifikation" jedes Symbols.
- Kommissionen unterscheiden sich nach Kontotyp: Standardkonten verdienen meist über den Spread, Raw- oder ECN-Konten über eine feste Gebühr pro Lot.
- Ein Symbol-Rollover bei Futures-CFDs ist keine Gebühr, sondern eine Preiskorrektur beim Kontraktwechsel. Wer ihn mit einem Swap verwechselt, greift unnötig in Stop-Loss-Orders ein.
- Je länger Sie Positionen halten, desto stärker wirkt die Kostendifferenz. Für Swing-Trader lohnt der Vergleich der Spezifikationen vor dem ersten kopierten Trade.
Inhaltsverzeichnis
- Was Rollover im MetaTrader eigentlich meint
- Warum Swaps zwischen Brokern auseinanderlaufen
- Kommissionen: der zweite Kostenblock
- Rechenbeispiel: ein Trade, zwei Broker
- Symbol-Rollover bei Futures-CFDs: kein Kopierfehler
- So richten Sie Master- und Kundenkonto aufeinander ab
- Besonderheiten für Konten in den USA
- Unsere Sicht als Entwickler eines lokalen Trade Copiers
- Trades lokal kopieren, Kosten im Blick behalten
- Häufige Fragen
- Quellen
Was Rollover im MetaTrader eigentlich meint
Der Begriff steht im Trading für zwei verschiedene Vorgänge, und beim Kopieren müssen Sie beide auseinanderhalten.
Erstens: der tägliche Rollover, also der Swap. Hält eine Position über das Ende des Handelstages hinaus, wird sie auf den nächsten Tag übertragen. Dabei wird eine Swap-Gebühr gutgeschrieben oder belastet, je nachdem, ob Sie gekauft oder verkauft haben. So beschreibt es etwa das Hilfecenter von FxClub zum Swap. Im Devisenhandel basiert der Swap auf der Zinsdifferenz der beiden Währungen, abzüglich eines Aufschlags des Brokers. Deshalb ist er kein fester Betrag: Er ändert sich, wenn sich Zinsen oder die Preisgestaltung des Brokers ändern.
Zweitens: der Symbol-Rollover bei Futures-basierten CFDs. Ölkontrakte, viele Indizes und Rohstoffe laufen auf Terminkontrakten, die verfallen. Der Broker überträgt Ihre Position dann vom auslaufenden auf den nächsten Kontrakt. XTB beschreibt den Rollover als genau diesen Übertrag einer offenen Position von einem auslaufenden auf einen neuen Kontrakt am Ende der Laufzeit. Die Preisdifferenz zwischen altem und neuem Kontrakt wird über eine Korrekturbuchung ausgeglichen, damit Ihr Gewinn oder Verlust nicht künstlich springt.
Für das Kopieren heißt das: Der erste Rollover erzeugt jeden Tag kleine Unterschiede zwischen den Konten. Der zweite erzeugt selten, aber dann sichtbar, eine Buchung, die auf beiden Konten anders aussehen kann, wenn die Broker zu unterschiedlichen Terminen rollen.
Warum Swaps zwischen Brokern auseinanderlaufen
Selbst wenn Master und Kunde dasselbe Symbol mit derselben Lotgröße halten, landen die Übernachtkosten fast nie beim selben Betrag. Drei Stellschrauben liegen beim Broker.
Der Swap-Satz und der Swap-Modus
Jeder Broker legt pro Instrument einen Swap für Long und einen für Short fest. Dazu kommt die Art der Berechnung. Capital.com erklärt für MT4, dass der Swap je nach Instrument und Marktlage variiert und als Gebühr oder Gutschrift für das Halten über Nacht anfällt. In MetaTrader kann der Broker den Swap in Punkten, in Geld der Kontowährung oder als Zinssatz in Prozent hinterlegen. Laut einem Überblick über Forex-Swap-Gebühren listet die MetaTrader-5-Hilfe mit Stand August 2026 acht Swap-Typen in der Symbolspezifikation.
Die Folge: Ein Swap von −6,5 Punkten bei Broker A und ein Swap von −0,9 % p. a. bei Broker B lassen sich nicht auf einen Blick vergleichen. Sie müssen beide in Geld pro Lot und Nacht umrechnen.
Der Tag des dreifachen Swaps
Weil am Wochenende nicht gehandelt wird, die Zinsen aber weiterlaufen, bucht der Broker an einem Wochentag den dreifachen Swap. Bei den meisten Währungspaaren ist das die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag. Bei vielen CFDs, etwa auf Energie, Indizes oder Kryptowährungen, fällt der dreifache Swap dagegen häufig auf Freitag. Welcher Tag gilt, steht in der Spezifikation des Instruments, wie das FxClub-Hilfecenter ausführt. Dort finden Sie auch ein Beispiel: Eine EUR/USD-Position mit 1 Lot, Montagnachmittag eröffnet und am Sonntag geschlossen, durchläuft fünfmal den Swap-Vorgang.

Kopieren Sie einen Index-CFD vom einen Broker mit Triple-Swap am Mittwoch auf einen anderen mit Triple-Swap am Freitag, laufen die Konten an zwei Tagen pro Woche sichtbar auseinander und erst am Wochenende wieder grob zusammen.
Uhrzeit des Rollovers und Serverzeit
Der Rollover passiert zur Serverzeit des Brokers, meist um 23:59 oder 00:00 Uhr. XTB nennt als gängigen Zeitpunkt 21:00 Uhr GMT, also 00:00 Uhr Serverzeit im Sommer. Arbeitet ein zweiter Broker mit einer anderen Serverzeitzone, liegt sein Rollover eine oder mehrere Stunden daneben. Schließt Ihr Master eine Position kurz vor Mitternacht seines Servers, kann die Kopie beim anderen Broker bereits einen Swap gebucht haben oder umgekehrt.
Hinzu kommt der Spread: Rund um den Tageswechsel ist die Liquidität dünn, und die Spreads können sich bei vielen Brokern spürbar ausweiten. Ein kopierter Trade, der in diesem Fenster eröffnet oder geschlossen wird, kann auf dem Kundenkonto spürbar schlechter ausgeführt werden als auf dem Master, selbst bei Ausführung in weniger als einer Sekunde.
Kommissionen: der zweite Kostenblock
Der Swap betrifft nur Positionen über Nacht. Die Kommission trifft jeden Trade. Auch hier entscheidet nicht der Copier, sondern Kontotyp und Broker.
| Kontotyp | Wie der Broker verdient | Was beim Kopieren passiert |
|---|---|---|
| Standardkonto | Aufschlag im Spread, meist keine separate Kommission | Kosten stecken im Ausführungspreis, der Kontoauszug zeigt keine Gebühr |
| Raw- oder ECN-Konto | enger Spread plus feste Kommission pro Lot und Seite | Kommission erscheint als eigene Buchung bei Eröffnung, Schließung oder beidem |
| Swap-freies Konto | statt Swap teils eigene Verwaltungsgebühren | Übernachtkosten entfallen oder kommen zeitversetzt als Pauschale |
Ein Beispiel aus einem Leitfaden zu Kontotypen: Bei EUR/USD mit 0,1 Pip Spread und 3,50 US-Dollar Kommission pro Seite liegt die Kommission für Ein- und Ausstieg zusammen bei 7 US-Dollar pro Lot. Wie Ordergebühren grundsätzlich zustande kommen, erklärt der Überblick Ordergebühren im Trading.
Für den Vergleich zählt die Gesamtsumme aus Spread und Kommission, nicht eine der beiden Zahlen allein. Ein Konto ohne Kommission kann bei kurzem Scalping teurer sein als ein Raw-Konto, wenn der Spread breit genug ist. Bei swap-freien Konten lohnt ein Blick ins Kleingedruckte: Anbieter solcher swap-freien Konten richten sie für Trader ein, die aus religiösen Gründen keine Zinsen zahlen oder erhalten dürfen. Laut FxClub buchen manche Broker die Wochenendzinsen alternativ als gesonderte Gebühr statt als dreifachen Swap.
Rechenbeispiel: ein Trade, zwei Broker
Die folgenden Zahlen sind ein vereinfachtes, fiktives Beispiel. Sie zeigen die Mechanik, nicht die aktuellen Sätze eines bestimmten Brokers.
Ihr Masterkonto hält EUR/USD, 1 Lot Long, von Montag bis Freitagabend. Das Kundenkonto liegt bei einem anderen Broker. Bei einem fünfstelligen Kurs entspricht ein Punkt auf 1 Lot EUR/USD rund 1 US-Dollar.
| Posten | Masterkonto (Broker A) | Kundenkonto (Broker B) |
|---|---|---|
| Swap Long pro Nacht | −6,5 Punkte | −8,0 Punkte |
| Swap-Nächte Mo bis Fr (Mittwoch dreifach) | 6 Swap-Tage | 6 Swap-Tage |
| Swap gesamt | −39,00 USD | −48,00 USD |
| Kommission Ein- und Ausstieg | 0 USD (Standardkonto) | 7,00 USD (Raw-Konto) |
| Kostendifferenz zum Master | – | −16,00 USD |
Bei einem Trade wirkt das harmlos. Bei 20 solcher Positionen im Monat summieren sich 320 US-Dollar Abweichung, ohne dass ein einziger Trade falsch kopiert wurde. Wer als Account Manager Ergebnisse an Kunden berichtet, sollte diese Differenz kennen, bevor der Kunde danach fragt.
Umgekehrt kann die Abweichung auch zugunsten des Kundenkontos ausfallen, etwa wenn Broker B für die Short-Seite eines Hochzinspaares einen positiven Swap zahlt, Broker A aber nicht.
Symbol-Rollover bei Futures-CFDs: kein Kopierfehler
Wenn Sie Öl oder Index-CFDs auf Futures-Basis kopieren, sehen Sie zum Verfallstermin manchmal eine Buchung, die wie eine hohe Gebühr aussieht, oder einen Kurssprung im Chart. Die Dokumentation von Brokerpilot zum Symbol-Rollover beschreibt, wie Broker offene CFD-Positionen beim Verfall des zugrunde liegenden Kontrakts anpassen, damit Gewinn und Verlust korrigiert werden.
Drei Punkte sind beim Kopieren wichtig:
- Der Termin kann je Broker abweichen. Rollt Broker A zwei Tage früher als Broker B, steht der Master schon auf dem neuen Kontrakt, der Kunde noch auf dem alten. In dieser Phase unterscheiden sich die Kurse beider Konten.
- Stop-Loss und Take-Profit beziehen sich auf den Kurs. Springt der Kurs beim Kontraktwechsel, können Stops auf dem einen Konto auslösen, auf dem anderen nicht. Prüfen Sie vor dem Verfall, ob Ihre Abstände einen Preissprung vertragen.
- Die Korrekturbuchung ist kein Verlust. Sie gleicht die Kursdifferenz aus. Wer sie für einen teuren Swap hält und hektisch nachjustiert, schafft das eigentliche Risiko erst selbst.
Den Verfallskalender veröffentlichen Broker meist auf ihrer Website oder im Kundenbereich. Legen Sie die Termine beider Broker nebeneinander.
So richten Sie Master- und Kundenkonto aufeinander ab
Diese Reihenfolge hat sich bewährt, bevor Sie Trades über Brokergrenzen hinweg kopieren.
- Spezifikation öffnen. Im MetaTrader: Rechtsklick auf das Symbol in der Marktübersicht, dann „Spezifikation". Notieren Sie Swap Long, Swap Short, Swap-Typ und den Tag des dreifachen Swaps, für jedes kopierte Symbol auf beiden Konten.
- In Geld umrechnen. Rechnen Sie jeden Swap auf Kontowährung pro Lot und Nacht um. Erst dann sind Broker vergleichbar.
- Kommission prüfen. Schauen Sie in die Kontoinformationen des Brokers: Gebühr pro Lot, pro Seite oder pro Round Turn, und in welcher Währung.
- Serverzeiten abgleichen. Vergleichen Sie die Uhrzeit im Marktfenster beider Terminals. Weicht sie ab, verschiebt sich der Rollover entsprechend.
- Symbolnamen zuordnen. Heißt der Index bei Broker A „US30" und bei Broker B „DJ30.cash", braucht der Copier eine Symbolzuordnung. Unser Beitrag zum Kopieren zwischen verschiedenen Brokern geht darauf genauer ein.
- Lotgröße bewusst wählen. Skaliert der Copier die Lots nach Kontostand, skalieren Swap und Kommission mit. Bei kleinen Konten kann eine feste Mindestkommission prozentual stärker ins Gewicht fallen.
- Eine Woche parallel beobachten. Vergleichen Sie nach fünf Handelstagen die Swap- und Kommissionsspalten beider Kontoauszüge. Abweichungen, die Sie jetzt erkennen, überraschen Sie später nicht mehr.
Laufen die Konten trotz identischer Kosten auseinander, liegt das Problem meist woanders, etwa an fehlgeschlagenen Orders oder verwaisten Positionen. Dafür gibt es unseren Reihenfolge-Check für Kopierfehler.
Besonderheiten für Konten in den USA
Bei Brokern unter Aufsicht von CFTC und NFA gelten für Forex-Konten strengere Regeln als bei vielen internationalen Anbietern, unter anderem Hebelgrenzen und FIFO-Abwicklung: Gegenläufige Positionen im selben Paar auf demselben Konto sind dort nicht erlaubt. Kopieren Sie von einem Hedging-Konto auf ein US-Konto, beeinflusst das nicht nur die Ausführung, sondern auch die Swaps: Wo der Master zwei gegenläufige Positionen hält und für beide Swap zahlt, steht beim Kunden möglicherweise eine verrechnete Nettoposition. Was das für das Kopieren bedeutet, zeigen unsere Seiten zu Netting und FIFO-Konten und zum Hedging beim Kopieren. Klären Sie die genauen Bedingungen Ihres Kontos direkt mit Ihrem Broker, bevor Sie gehebelte Positionen über Nacht halten.
Unsere Sicht als Entwickler eines lokalen Trade Copiers
Wir bauen seit 2010 Software, die Trades zwischen MT4- und MT5-Konten kopiert, und eine Frage kommt in fast jedem Support-Gespräch wieder: „Warum hat mein Kundenkonto weniger Gewinn, obwohl alle Trades da sind?" In der großen Mehrheit der Fälle ist die Antwort nicht der Copier, sondern die Kostenstruktur der Broker.
Ein Copier kann und sollte den Swap nicht „mitkopieren". Er würde damit in die Buchhaltung eines Brokers eingreifen, auf die er keinen Zugriff hat. Seine Aufgabe ist eine andere: dieselbe Position zur selben Zeit mit der richtigen Größe zu eröffnen und zu schließen. Je schneller und genauer das geschieht, desto sauberer lassen sich die verbleibenden Unterschiede auf ihre echte Ursache zurückführen, nämlich Swap, Kommission und Spread.
Deshalb setzen wir auf lokale Ausführung auf Ihrem eigenen Windows-PC oder VPS. Alle Terminals laufen auf einer Maschine, unter einer IP-Adresse, ohne Umweg über fremde Server. Die Kopie läuft in unter einer Sekunde, und Sie sehen Master und Kunde nebeneinander. Wer dann noch die Spezifikationen beider Broker vergleicht, versteht jede Differenz im Kontoauszug.
Unser Rat an Account Manager und Signalanbieter: Wählen Sie für Kundenkonten nach Möglichkeit Broker mit ähnlicher Kostenstruktur wie der Master und kommunizieren Sie offen, dass Übernachtkosten vom jeweiligen Broker abhängen. Das spart mehr Diskussionen als jede technische Einstellung.
— Rimantas
Trades lokal kopieren, Kosten im Blick behalten
Der Local Trade Copier kopiert Trades von einem oder mehreren Masterkonten auf ein oder mehrere Kundenkonten, über MT4 und MT5 hinweg. Lotgrößen stellen Sie pro Konto ein oder lassen sie automatisch nach Kontostand skalieren, Symbolnamen ordnen Sie per Symbolmapping zu. Für Prop-Firm-Konten, die keinen EA-Handel erlauben, gibt es einen Modus, in dem kopierte Trades wie manuell platziert erscheinen. Das Abo beginnt mit dem PERSONAL Plan für 29 € pro Monat oder 290 € pro Jahr, MANAGER kostet 89 € pro Monat, VIP 199 € pro Monat. Das Abo können Sie 7 Tage kostenlos testen. Die Details finden Sie auf unserer Preisübersicht.
Häufige Fragen
Kopiert ein Trade Copier auch den Swap?
Nein. Der Copier überträgt die Position, also Symbol, Richtung, Lotgröße und Orders. Den Swap bucht jeder Broker selbst nach seinen eigenen Sätzen. Gleiche Trades können deshalb unterschiedliche Übernachtkosten haben.
Warum zeigt mein Kundenkonto am Donnerstag eine viel höhere Swap-Belastung?
Bei den meisten Währungspaaren bucht der Broker in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag den dreifachen Swap für das Wochenende. Hat Ihr Masterkonto für dieses Instrument einen anderen Triple-Swap-Tag, etwa Freitag, fällt die Belastung dort erst später an. Prüfen Sie den Tag in der Spezifikation beider Konten.
Wie finde ich Swap und Kommission meines Brokers?
Den Swap sehen Sie im MetaTrader per Rechtsklick auf das Symbol in der Marktübersicht unter „Spezifikation". Die Kommission steht in den Kontobedingungen des Brokers und wird bei jedem Trade im Kontoauszug ausgewiesen. Vergleichen Sie beide Werte in Geld pro Lot, nicht in Punkten oder Prozent.
Sollte ich Positionen vor dem Rollover schließen?
Das hängt von Ihrer Strategie ab, nicht vom Copier. Kurz vor und nach dem Tageswechsel können die Spreads deutlich weiter sein, und wer dann schließt oder eröffnet, zahlt das über den Kurs. Für Swing-Trades ist es meist sinnvoller, die Swap-Kosten einzuplanen, statt den Rollover künstlich zu umgehen.
Lohnt sich ein swap-freies Konto zum Kopieren?
Für längere Haltedauern kann es die Abweichung zwischen Konten verringern, wenn beide Konten swap-frei sind. Viele Broker vergeben solche Konten jedoch nur aus religiösen Gründen und können eigene Verwaltungsgebühren erheben. Prüfen Sie die Bedingungen, bevor Sie Ihre Konten darauf ausrichten.
Quellen
- FxClub Hilfecenter: What is a Swap and how is it charged?
- XTB: Was ist ein Rollover?
- Capital.com: How swaps are calculated on your MT4 account
- Primus Markets: What Are Forex Swap Fees?
- TopBrokers360: Forex Account Types Explained
- Trading für Anfänger: Ordergebühren im Trading erklärt
- XS: Swap free accounts
- Brokerpilot: Symbol Rollover
- Track360: Forex-Broker in den USA, CFTC und NFA